Foto: DLRG Bayern/Alexander Fendt

DLRG-Einsatz im Schneechaos

Seit Tagen dominiert kein anderes Thema die mediale Berichterstattung so sehr wie die anhaltenden Schneefälle in Süddeutschland (Alpenregion) und Österreich: nicht enden wollende Schneefälle, völlig zugeschneite Straßen und Häuser, Katastrophenalarm, Lawinengefahr. Um gegen die Schnee-massen irgendwie ankämpfen zu können, sind mittlerweile hunderte Ehrenamtliche unter den Einsatzkräften. Vom DLRG Landesverband Bayern unterstützen u.a. in den Landkreisen Traunstein, Miesbach und Bad-Tölz/Wolfratshausen weit über 500 freiwillige Helfer Feuerwehren, THW, Bergwacht, Bundeswehr sowie weitere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Auch Kameraden der Wasserwacht Oberbayern sowie der Österreichischen Wasserrettung Salzburg sind unter den Helfern.
Zwar soll sich die Wetterlage nun langsam beruhigen, eine Entwarnung bedeutet dies jedoch noch nicht. Es drohen insbesondere Hochwasser und der nass werdende Schnee erhöht die Gewichtsbelastung auf den Dächern noch weiter. Daher haben die DLRG-Helfer vor allem die Aufgabe, unter spezieller Absturzsicherung die Dächer vom Schnee zu befreien, Räumarbeiten abzusichern und Versorgungsfahrten durchzuführen.
Das ZDF Spezial sendete sogar einen Sonderbeitrag zur Arbeit der DLRG in Bayern: Helfer am Rande ihrer Kräfte (vom 14.01.2019).