Petition „Rettet die Bäder“ beendet

Fast 120.000 Menschen haben bis Ende August mit ihrer Unterschrift die Petition „Rettet die Bäder! Schwimmbadschließungen stoppen!“ auf der Internetplattform openPetition unterstützt. „Das ist ein fantastisches Ergebnis. Mit dieser Unterstützung im Rücken können wir nun den nächsten Schritt gehen“, sagte der Leiter Verbandskommunikation im Präsidium, Frank Villmow.

Schon weit bevor die Frist für die Unterzeichnung abgelaufen war, bereiteten der Ressortchef und sein Team diesen nächsten Schritt vor: Am 25. September wird DLRG-Präsident Achim Haag in Berlin mit dem Rettungsboot über die Spree kommend gegen 14 Uhr an der Terrasse des Paul-Löbe-Hauses anlegen. Mit im Boot werden ein Teil der gesammelten Unterschriften sowie rund 20.000 „Rote Karten“ aus einer anderen Aktion gegen das fortwährende Schließen von Schwimmbädern liegen. Diese Bekundungen der Unterstützung wird Haag zusammen mit der offiziellen Petition der DLRG im Beisein von Abgeordneten und Medienvertretern dem Vorsitzenden des Petitionsausschusses im Deutschen Bundestag, Marian Wendt, übergeben. In ihrer Petition fordert die DLRG, die öffentlichen Bäder zu erhalten und deren Finanzierung nachhaltig zu sichern. Hierfür soll eine systematische Bedarfsplanung mit allen Beteiligten erstellt werden. Eine Gesellschaft wie die Deutsche Olympische Gesellschaft soll gegründet werden, die diese Bädersanierung innerhalb eines Zeitrahmens von zehn Jahren koordiniert. Den Finanzbedarf von circa 14 Milliarden Euro sollen je zur Hälfte der Bund sowie die Länder und Kommunen tragen.

Der Petitionsausschuss wird zunächst über die DLRG-Petition beraten. Kommt es zu einem positiven Ergebnis, gibt der Ausschuss eine Empfehlung heraus, über die schließlich der Bundestag beschließt.