Deutsche Mehrkampfmeister stehen fest

Die schnellsten Rettungsschwimmer der DLRG kamen am vergangenen Wochenende (12.-13.10.) in Hagen (Westfalen) zu den 47. Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften im Rettungsschwimmen zusammen. Am ersten Wettkampftag zeichnete sich – wie so oft in dieser Saison – ein enges Rennen zwischen den Sportlern der DLRG Landesverbände Sachsen-Anhalt und Westfalen ab. Sicherte sich im vergangenen Jahr der Landesverband Sachsen-Anhalt die Gesamtwertung der 18 Landesverbände, revanchierte sich in diesem Jahr Westfalen und schob sich am Ende mit 263 Punkten am Konkurrenten (242 Punkte) vorbei. Dritter wurden die Rettungsschwimmer aus Nordrhein mit 192 Punkten.

Mannschaftserfolge für Schwerte und Halle-Saalekreis

Die Mannschaftswertung in der offenen Altersklasse der Frauen entschied die DLRG Schwerte für sich. Dabei unterboten die Westfälinnen sogar ihren eigenen Weltrekord in der 4 x 50 Meter Rettungsstaffel um 63 Hundertstel auf nun 2:00,20 Minuten. Bei den Männern hatten diesmal die Sportler aus dem Halle-Saalekreis die Nase vorn. Neben der neuen Weltbestzeit wurden bei den Wettbewerben in Hagen auch insgesamt neun weitere Rekorde erzielt. Dabei stand besonders Nachwuchstalent Nina Holt aus Erkelenz im Fokus, die in allen drei Disziplinen, in denen sie angetreten war, neue Bestzeiten erzielte.

Lange und Ende gewinnen im Einzelwettbewerb

Die Sieger im Teamwettbewerb waren auch die Vorboten für die Sieger im Einzelwettkampf. In der Mehrkampfwertung der Frauen verteidigte Kerstin Lange (DLRG Schwerte) erfolgreich ihren Titel aus dem Vorjahr. Bei den Männern kann sich Fabian Ende aus dem Halle-Saalekreis neuer Deutscher Meister nennen. Vorjahressieger Danny Wieck war diesmal nicht am Start.

Weitere Informationen und Bildmaterial zur Deutschen Mannschafts-Meisterschaft in Hagen finden Sie unter https://dlrg.de/dmm